Foto: Stadt Ingelheim

 

Tassen und Kaffee aus fairem Handel

Ingelheim ist seit mehr als einem Jahr als „Fairtrade-Town“ ausgezeichnet. Fair Trade steht für Gerechtigkeit im internationalen Handel. Der Kauf von Fair Trade Produkten stärkt Bauern und Beschäftigte auf Plantagen. Außerdem haben diese Produkte einen Mindestpreis, um die Kosten einer nachhaltigen Produktion zu decken. Insgesamt gibt es in Deutschland 380 Städte mit dem Prädikat „Fairtrade Town“.

„Die Stadt Ingelheim ist stolz auf den Titel und tritt gern als Fairtrade-Town in der Öffentlichkeit auf“, erklärt Oberbürgermeister Ralf Claus. Aus diesem Grund wurde die neue Ingelheimer Fairtrade-Tasse auch an alle Stadtratsmitglieder verteilt. Auch auf dem Ingelheimer Weihnachtsmarkt an der Burgkirche war die Initiative mit einem Stand an zwei Wochenenden im Dezember vertreten. Hier konnten sich die Besucherinnen und Besucher informieren, mit gutem Gewissen probieren und kaufen.

In der Tourismus-Information der Stadt Ingelheim am Neuen Markt 1 gibt es derzeit die Tassen aus fairem Handel für 5 Euro zu kaufen. Sie sind versehen mit dem eigenen Logo „Wir lieben Fairen Handel“ der Ingelheimer Faitrade-Gruppe. Dazu kann auch gemahlener Fairtrade-Kaffee in einer 250 Gramm-Packung gekauft werden. Dieser kostet 4,50 Euro. Als Geschenk verpackt gibt es die Tasse und den Kaffee für 10 Euro. Das Tourismusbüro ist geöffnet Montag bis Mittwoch von 8.30 bis 17 Uhr, Donnerstag von 8.30 bis 18 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12 Uhr. Darüber hinaus gibt es einen Informationsflyer, in dem alle Ingelheimer Geschäfte und Unternehmen aufgelistet sind, in denen Fairtrade-Produkte käuflich zu erwerben sind oder ausgeschenkt werden.

Der Weg zur „Fairtrade-Town“ hat für Ingelheim rund zwei Jahre gedauert. Um den Titel zu erhalten, müssen fünf Kriterien erfüllt werden: Vorliegen muss ein Ratsbeschluss, der sagt, dass im Rathaus nur noch Fairtrade-Kaffee und ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es muss eine lokale Steuergruppe gegründet werden und es müssen mindestens sechs Geschäfte sowie drei Gastronomiebetriebe jeweils zwei unterschiedliche Produkte aus fairem Handel anbieten. Darüber hinaus müssen öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchen ebenfalls Fairtrade-Produkte verwenden und dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt werden. Auch die Berichterstattung über Aktivitäten gehört als weitere Bedingung dazu.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite www.fairtrade-ingelheim.de. Dort sind auch Ingelheimer Geschäfte und Unternehmen aufgeführt, in denen es Fairtrade-Produkte gibt.